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Falsche Polizisten erpressen Angestellte eines Massagesalons in Pattaya

Meldung vom 05.08.2026 · Maschen & Betrug

Drei Männer sollen sich am 2. August als Polizisten ausgegeben und einen Massagesalon in Pattaya unter dem Vorwand einer Drogenermittlung betreten haben. Nach Angaben der Polizei brachten sie drei Angestellte in ein Zimmer in Jomtien, setzten sie dort unter Druck und verlangten Geld für die Freilassung; dabei sollen sie damit gedroht haben, Beweise unterzuschieben. Die Betroffenen erstatteten Anzeige, ein Zugriff der Polizei am Folgetag ging ins Leere. Ein Gericht in Pattaya erließ Haftbefehle gegen drei mutmaßliche Täter, unter anderem wegen Erpressung und Freiheitsberaubung. Die Stadtpolizei stellte ausdrücklich klar, dass kein echter Beamter beteiligt war.

Quelle: Wochenblitz – dort steht die ursprüngliche Meldung.

Einordnung

Die Masche ist nicht neu, trifft aber sonst meist Gäste: angebliche Zivilbeamte, ein angeblicher Drogenverdacht, dann die Forderung nach Bargeld, damit die Sache nicht aktenkundig wird. Neu ist hier nur, dass es die Beschäftigten selbst getroffen hat – die Täter suchen sich Orte, an denen niemand gern die Polizei ruft. Wer in Pattaya von angeblichen Beamten in Zivil angehalten wird, ist gut beraten, auf Dienstausweis und Dienststelle zu bestehen und nichts vor Ort zu bezahlen; echte Kontrollen laufen nicht über Bargeld im Hinterzimmer. Dass die Verdächtigen nach dem Zugriff verschwunden waren, zeigt auch, wie wenig eine Anzeige im Einzelfall bringt.

Wenn man tatsächlich eine Straftat begangen hat, ist es oftmals empfehlenswert die Sache über 'Bargeld im Hinterzimmer' zu klären. Wenn das Vergehen erstmal offiziell wird, dann wird es in den meisten Fällen wesentlich teurer.

Wie hier berichtet wird: Jede Meldung ist in eigenen Worten geschrieben, die Quelle steht darunter und ist verlinkt. Namen von Beschuldigten, identifizierende Angaben und Einzelheiten zu Betroffenen bleiben außen vor. Für alle Beschuldigten gilt bis zu einem rechtskräftigen Urteil die Unschuldsvermutung.

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